Quelle:

Schule Hüinghausen


Quelle: Gedicht von Hilda Turk, WR vom 04.01.1992

Dai Schaule in Hüenkhusen


Me söll et nit füör müeglek hollen
dat noch vüör Johren all dai Ollen
no' Elsen in de Schaule mochen goh'n -
me süht dat Hus jo nu noch do stoh'n.

Nu was Elsen dat kleine Duorp e'bli'en
in Hüenkhusen owwer dai Tal diär Lüe sti'en
un luter mähr dächen do an:
"Dau Schaule höert bie dai mäisten Bla'hn."

Et was att beschluoten, sou woue bekannt,
dai "Gnädige" vam Habbel gaffte et Land,
dai Hüenker schmäiten noch Geld dobie -
do kam de Krieg - et was alles verbie.

No'm Kriege woue fix wi'er an'efangen
un no schworer Tied, met Suorren un Bangen
was dann ändlek dai nigge Schaule te saih'n:
Schaulmester Dringenbiärg konn' ümmetaih'n.



Quelle: Süderländer Tageblatt vom 13. Februar 1925

Hüinghausen. Auch in unserer Gemeinde hat der wütende Sturm in der Nacht von Montag auf Dienstag bedeutenden Schaden angerichtet. Besonders hat die Dorfschule und die Schule in Hüinghausen darunter sehr gelitten.
In Hüinghausen wurde von der Kleineisenwarenfabrik W. Schröder das Dach und das Dachgestühl vollständig abgerissen und teilweise 50 Meter weit weggetragen. Nach Plettenberg waren einige Leitungsmaste des Elektr.-Werkes Mark abgebrochen.


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