Quelle: 15 Jahre Schulbau im Landkreis Altena, Mai 1964, S. 19

Schule Schönebecke


Erweiterungsbau der Volksschule, Fertigstellung 1957. 1 Klassenraum, Kosten 38.000 DM


Quelle: Aus der Geschichte der Gemeinden Plettenberg, Ohle und Herscheid, P. D. Frommann, 1927, S. 169

Die Schule zu Schönebecke (eigentlich Schonenbecke) wurde 1827-1829 für 970 - 1.000 Rtlr. auf einem von W. Sirringhaus abgetretenen Grundstücke errichtet. Wie in den anderen Schulen so war auch hier früher schlechter Schulbesuch , weil die Leute ihre über 11 Jahre alten Kinder zum Viehhüten benutzten und im Sommer nur von 1 - 3 Uhr zur Schule schickten.

Die Lehrer:
Bis 1837 Plankemann.
1837-1861 Wilhelm Kraft aus Daaden, Krs. Altenkirchen. Er starb 1873 im Hause seines Sohnes an der Hardt im Alter von 84 Jahren.
1862-1877 Theodor Stahlschmidt aus Herscheid, starb im Alter von 38 Jahren. Nach ihm waren in der Schönebecke alle nur kurze Zeit tätig: Heß, Jüngermann und Heinert.
1883-1884 Refus aus Wiescherhöfen bei Hamm, wurde 2. Lehrer in Herscheid.
1884-1887 Wilhelm Däumer, ein Sohn der Gemeinde, der nach Lüdenscheid berufen wurde.
1887-1890 Ernst Scharpe aus Hülscheid, übernahm eine Lehrerstelle in Dortmund.
1890-1893 Theodor Fröhling aus Winzenbecke.
1893-1898 Richard Ackermann aus der Gemeinde Breckerfeld, war vorher Lehrer in Branten bei Breckerfeld, nach 1898 in Römerweg und starb 1912 als erster Lehrer in Schafsbrücke bei Lüdenscheid.
1898-1901 Otto Sönnicken aus Sticht bei Halver, ist als Lehrer in Peddensiepen gefallen.
1904-1910 und wieder seit 1914 Paul Buck aus Dortmund, der sich um das Jugendherbergswesen große Verdienste erworben hat.
1910-1914 erst Hoffmann, dann Dröge.
Seit 1925 vertritt W. Lienenkämper den Stelleninhaber.

Quelle: Schulgeschichte der Gemeinde Herscheid
. . .So werden am 21.04.1966 die Schüler der einklassigen Schulen in Schwarze Ahe, Schönebecke und Rärin nach Herscheid umgeschult. 1967 kommen die Schüler aus Neuenmühle nach Herscheid, und schließlich wird 1969 die damals zweiklassige Schule Höh geschlossen, nachdem bereits zu Beginn des Schuljahres 1968/69 die Schüler aus Grünenthal nach Herscheid umgeschult worden sind.


Quelle: 100 Jahre Schule Schönebecke

Der verhexte Brunnen
In der Schönebecker Schule grub man vor langer Zeit im Keller nach Wasser. Plötzlich ließ der Boden nach, und der eiserne Bohrer versank in der Tiefe und ward nicht mehr gesehen. Die Leute aber waren bestürzt, in dem Glauben, der Boden sei verhext. Sie gaben das Werk auf und gruben außerhalb des Schulhauses einen neuen Brunnen; der besteht heute noch. Er ist mit großen Steinen bedeckt und befindet sich beim Eingang in den Schulgarten.


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